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Wie wähle ich mein Lawinengerät aus?

Wie wähle ich mein Lawinengerät aus?

 

 

 

Die  Wahl des richtigen Lawinengeräts (LVS)

 

 

 

Finden Sie hier die Ratschläge von Snowleader um Ihr richtiges Lawinensicherheitsmaterial auszuwählen ! Entdecken Sie die Funktionsweise des Basismaterials für die Suche nach Lawinenverschütteten, LVS, Lawinenschaufel und -sonde

 

Die richtige Lawinenausrüstung wählen

 

 

 

EIN LVS (LAWINENVERSCHÜTTETENSUCHGERÄT) IST EIN ELEKTRONISCHES HILFSMITTEL UM BEI EINEM LAWINENABGANG NACH VERSCHÜTTETEN PERSONEN ZU SUCHEN

Die Präferenz des einen oder anderen LVS Geräts ist zugegeben ziemlich subjektiv und aufgrund der Flut an technischen Informationen nicht ganz einfach. Daher versuchen und hoffen wir Ihnen einen Anhaltspunkt für Ihre Auswahl geben zu können, ohne DIE eine und ultimative Empfehlung zu geben.

Entscheidend ist, dass das Gerät an Ihren Gebrauchseinsatz und Ihre Fähigkeiten abgestimmt ist. Der Einsatz Ihres Lawinensicherheitsmaterials erfolgt in der Regel in Stress- und Notfallsituationen, daher ist eine einfache, schnelle und selbsterklärende Handhabung von enormer Wichtigkeit.

 

« Leicht zu finden und gefunden zu werden hat oberste Priorität »

 

 

 

 

Die Wahl des Lawinengeräts 

 

 

DIE REICHWEITE DES SIGNALS - GRÖSSE DES SUCHRADIUS

Es geht hierbei um die Fähigkeit des Geräts Signale zu empfangen. Je grösser die Reichweite des Signals, desto schneller kann die verschüttete Person geortet werden.

Die Grösse des Suchradius umfasst das Gebiet der Lawine welches Sie durchsuchen müssen, um das erste Signal orten zu können.

 

DIGITAL / ANALOG

Digitalmodus : das empfangene Signal wird durch einen Prozessor umgewandelt und ermöglich die digitale Darstellung verschlüsselter Angaben zu Richtung und Distanz in Form von Pfeilen oder Dioden. Digitale Geräte haben darüber hinaus auch die Möglichkeit Informationen über den Suchfortschritt zurückzusenden.

Analogmodus: das empfangene Signal wird nicht spezifisch umgewandelt. Der Analogmodus funktioniert über einen Piepston der sich nach dem Signal des Sendegeräts richtet. Der Suchende muss dabei manuell die Sensorempfindlichkeit regeln. 


ERKENNEN VON VERSCHÜTTETEN UND KENNZEICHNUNG

Sobald ein Empfangsgerät mehrere Signale erhält, erlaubt diese Funktion eine Darstellung der verschiedenen Verschüttungsebenen. Es kann darüber hinaus auch eine Liste mit den verschiedenen Sendegeräten erstellt werden, welche dazu dienen kann die ungefähre Position der Verschütteten darzustellen. Die Kennzeichnungsfunktion ermöglicht es dem Gerät ein empfangenes Signal auszuwählen und zu isolieren, um anschliessend die Suche nach weiteren Verschütteten fortzusetzen.

ANTENNEN UND IHRE AUFGABEN

Die aktuellen LVS Geräte haben in der Regel 1 bis 3 Antennen. Je mehr Antennen, desto leichter gestaltet sich die orientierung für den Suchenden.

Geräte mit nur einer Antenne empfangen das Signal auch nur auf einer Antenne. Sie liefern nur eine grobe Angabe, die eine genauere und umfassendere Arbeit bei der Suche eines Verschütteten erfordert. So liefern sie zum Beispiel keinerlei Richtungsangaben.

Digitale Geräte, welche mit 3 Antennen ausgestattet sind, erhalten auch das Signal auf 3 Antennen, was ihnen ermöglicht eine Richtungsangabe zu liefern, welche eine Annäherung an die verschüttete Person ermöglicht. Einfach ausgedrückt muss der Suchende nur den Richtungs- und Entfernungsangaben seines Gerätes folgen.
Die Anzahl der Antennen erlaubt es dem Gerät empfangene Informationen dreidimensional zu übertragen.


3-ANTENNEN-GERÄT:

Die grösste X Antenne (oft an der Längsseite des Gehäuses) besitz die grösste Empfangsreichweite (sie dient auch als Sendeantenne). Die zweite Y Antenne (oft an der Breitseite des Gehäuses) ist an die erste Antenne gekoppelt und erlaubt dem Prozessor die zurückzulegene Distanz zu ermitteln und anzuzeigen.
Die dritte Z Antenne ist die kleinste der 3 Antennen (oft in der Verstärkung des Gehäuses) und erlaubt es den Empfänger präzise auf das Lot des Senders auszurichten, solange die Verschüttungstiefe nicht zu groß ist. Ein 3-Antennen-Gerät hat daher den Vorteil sowohl die Richtung anzuzeigen als auch präziser in der finalen Suche zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auswahl der Lawinenschaufel

 

 

 

Der Einsatz eines LVS Geräts ist unmittelbar mit dem Gebrauch einer Lawinenschaufel und -sonde verbunden. Doch wie findet man unter der Vielzahl an angebotenen Produkten sein geeignetes Material? Eine kürzlich veröffentlichte Masterarbeit der Universität Innsbruck zu diesem Thema belegt, dass mit der richtigen Lawinenschaufel bis zu 2 Minuten beim Ausgraben eines Verschütteten eingespart werden können. Obwohl meistens nur das Gewicht und der Platzbedarf beim Kauf berücksichtigt werden, gilt es noch weitere Kriterien zu beachten. Der Preisunterschied ist nicht nur auf die verschiedenen Marken zurückzuführen. Nachfolgend einige Haupteigenschaften, die Ihnen die Unterschiede näher bringen sollen.


DIE MATERIALIEN:

Der Hauptunterschied liegt in den für Schaufelfläche und -griff verwendeten Materialien. Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Konstruktionsarten, eine aus Aluminium und die andere aus Polycarbonat. Bei gleicher Grösse sind die Schaufeln aus Kunststoff meist leichter und platzsparender. Jedoch haben Aluminium-Konstruktionen bei hartem Schnee den Vorteil, dass sie meist widerstandsfähiger und schärfer sind. Analog zur Schaufelfläche können auch die eingesetzten Materialien für den Griff variieren.


DER SCHAUFELUMFANG:

Je grösser der Schaufelumfang, desto grösser auch das Schaufelvolumen.


DER GRIFF: EINFACH ODER TELESKOP

Ein Teleskopgriff macht die Schaufel kompakter und verstärkt die Hebelwirkung für einen stabileren Griff und eine bessere Kraftübertragung.


Die Räumfunktion

Je nach Beschaffenheit des Lawinenabganggebiets, ermöglich diese Funktion ein grösseres Schneeabtragen und ist zudem sehr praktisch, wenn mehrere Helfer am Einsatzort sind und in der sogenannten V-Position schaufeln. Andere preisbeeinflussende Kriterien können sein: der Grip des Haltegriffes, die Schaufel- und Griffform, die Widerstandsfähigkeit, Schneeanker-Funktion, Rettungsschlitten, etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auswahl der Sonde

 

 

 

LÄNGE :

Das erste Kriterium, welches bei der Auswahl einer Sonde beachtet werden sollte, ist deren Länge. Je länger die Sonde, desto grösser der Probebereich.


DIE VERWENDETEN MATERIALIEN :

Bisher wurden Sonden fast ausschliesslich aus Aluminium hergestellt, aber viele Markenhersteller entwickeln immer mehr Sonden aus Carbon, um eine maximale Robustheit bei minimalem Gewicht zu erzielen.

Auch die Materialien des Spannsystems sind im Begriff ersetzt zu werden. Sie finden heute folgende Materialien für das Spannsystem : Kevlar / Stahl / Dyneema. 

DURCHMESSER :

Ein grosser Durchmesser erhöht die Widerstandsfähigkeit und Sensibilität der Sonde. Das Gewicht der Sonde wird massgeblich von den zwei vorangegangenen Punkten beeinflusst.


VERBINDUNGS- UND VERSCHLUSSSYSTEM :

Ein einfaches Verbindungssystem ermöglicht es keine Zeit zu verlieren, seine Bewegungen zu sichern und sich auf die Suche zu konzentrieren.

 Die Einteilung der Sonde, die Segmentanzahl und die Griffzonen sind weitere Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl Ihrer Sonde helfen werden.

 

 

 

Folglich :

 

Das Sicherheitsmaterial wurde für den Einsatz in Extrem- und Notsituationen entwickelt. Es ist unerlässlich den richtigen Umgang mit Ihrem Sicherheitsmaterial zu erlernen. Entscheidend ist dabei vor allem auch die Auswahl der richtigen Ausrüstung, die leicht und instinktiv verwendet werden können muss. Überlassen Sie bei Ihrem Kauf nichts dem Zufall und wenden Sie sich im Zweifel an unsere Experten.